Oft lassen sich am Arbeitsplatz mit einfachen Verhaltensänderungen enorme Energieeinsparungen erzielen.
Sparen Sie im Mai Energie und lassen den Aufzug stehen!
Oft lassen sich am Arbeitsplatz mit einfachen Verhaltensänderungen enorme Energieeinsparungen erzielen.
Sparen Sie im Mai Energie und lassen den Aufzug stehen!
Über den Stromverbrauch von Aufzügen macht sich kaum jemand Gedanken. Dabei haben sie im Betrieb durchschnittlich einen Energieverbrauch von etwa 17 Kilowatt in der Stunde.
Wussten Sie, dass im Durchschnitt für den Strom, den zwei Fahrten mit dem Aufzug zwischen zwei Etagen benötigen, eine 60-Watt-Glühbirne fast eine Stunde lang brennen kann? Laut aktuellen Berechnungen sind der Einsatz von Aufzügen und Fahrtreppen mit rund 3 % am Gesamtenergieverbrauch eines Gebäudes beteiligt.
Es ist klar: Je öfter der Aufzug eine Pause macht – also nicht genutzt wird – umso mehr Energie wird gespart.
Dabei spart Treppensteigen nicht nur Strom. Vielmehr ist es auch das einfachste Fitnessprogramm im Alltag. Eine Studie der Universität Genf belegt, dass Treppensteigen bei vorher inaktiven Personen bereits nach 12 Wochen zu einer Reduzierung des Körpergewichts, des Fettanteils im Gewebe und des Cholesterins führt. Da wird es doch umso attraktiver, öfter die Treppe statt des Aufzugs zu nehmen!
Ein Großteil der Energie, die ein Aufzug während des Jahres benötigt, wird im Standby-Betrieb verursacht. Daher sollte es eine Überlegung wert sein, den Aufzug am Abend, an den Wochenenden oder in den Ferien komplett auszustellen. Solche Pausen lohnen sich!
Wie effizient Ihr Aufzug im Energieverbrauch tatsächlich ist, lässt sich anhand der Einstufung in eine der sieben Verbrauchsklassen „A“ bis „G“ ablesen. Ähnlich wie beim Kühlschrank steht dabei „A“ für die beste Energieeffizienzklasse und dementsprechend „G“ für die schlechteste. In diese Bewertung fließt der Energieverbrauch im Fahrt- und Standby-Betrieb ein.