Der Hintergrund
Der Verein für Kultur und Bildung e.V. wurde 1993 von jungen türkischen Einwanderern und Deutschen in Frankfurt am Main gegründet, um einen konkreten Beitrag zur Integration der hier lebenden Migranten zu leisten. Aufgrund der hohen Jugendarbeitslosigkeit vor allem ausländischer Jugendlicher und der damit verbundenen psychosozialen Problematik, konzipierte der Verein von Anbeginn an ein engmaschiges, zunächst auf die Stadtteile Bornheim und Nordend bezogenes Netz sozialer Hilfeleistungen, um die arbeitslosen bzw. von Arbeitslosigkeit bedrohten Jugendlichen, aber auch ihre Eltern und Familien in ihrer oft schwierigen Lebenslage gezielt zu unterstützen.
Ziele des Projekts
Zielsetzung des Projekts ist es, die Ausbildungssituation junger Menschen zu stabilisieren und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Das Projekt fördert die berufliche Integration junger Migrantinnen und Migranten und somit ihre Zukunftsperspektiven. Diese wiederum verbessern die Chance zu einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe und die interkulturelle Verständigung. Zielgruppe sind Auszubildende aus dem Rhein-Main-Gebiet bis zu einem Alter von 27 Jahren, die zu Beginn, während oder am Ende der Ausbildung Unterstützungsbedarf benötigen.
Was das Projekt leistet
Im Gespräch werden Unterstützungsmöglichkeiten besprochen und Ziele vereinbart. Nach Möglichkeit und in Absprache mit dem/der Teilnehmer/Teilnehmerin finden ebenfalls Begleitungen und Mediation im Betrieb, an der Berufsschule sowie die Einbeziehung der Eltern in die Beratung statt. Die Auszubildenden stehen dabei im Mittelpunkt der Beratung. Die einzelnen Schritte und Maßnahmen finden ausschließlich in gemeinsamer Abstimmung statt.
- Individuelle Hilfeangebote
- Professionelle Einzelgespräche, Einzelfallberatung
- Hilfe bei der Anfertigung von Berichtsheften
- Einleitung von ABH-Maßnahmen zur Nachhilfe
- Sprachförderung
- Entwickeln und Fördern von Lernstrategien, Methodenkompetenzen
- Unterstützung bei Beantragungen (bspw. BAB, Wohngeld, ergänzende Hilfen)
- Unterstützung bei Ämtergängen
- Klärung von arbeitsrechtlichen Fragen
- Vermittlung bei Konflikten
- Krisenintervention
- Trainieren von Personalkompetenzen, Sozialkompetenzen
- Vermittlung in weiterführende Hilfeangebote
- Vermittlung in geeignete Anschlussmaßnahmen
Finanziert wird das Projekt mit freundlicher Unterstützung durch die Aktion Mensch und die Stiftung Pro Region.
