Der Hintergrund
Viele Menschen, die im Laufe der letzten Jahrzehnte nach Deutschland gekommen sind, haben sich erfolgreich in Gesellschaft und Arbeitsmarkt integriert. Allerdings besteht noch keine Chancengerechtigkeit für Menschen mit Migrationshintergrund: Dies gilt insbesondere für ihren Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit.
Die Ziele
Das Bildungszentrum Hanau des Internationalen Bundes hat es sich zum Ziel gesetzt, Netzwerke zu knüpfen, Partnerschaften zwischen Zugewanderten und Einheimischen zu stiften, Ehrenamtliche zur Integrationsbegleitung zu gewinnen und Begegnungsstätten für Eltern mit und ohne Migrationshintergrund zu organisieren. Einige Projekte widmen sich auch der Prävention und wollen mit ihren Angeboten den Jugendlichen Alternativen zu Drogen und Gewalt bieten.
Menschen soll geholfen werden, sich in Freiheit zu entfalten, ihr Leben selbst zu gestalten, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persönliche Verantwortung zu übernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung mitzugestalten.
Was das Projekt leistet
Das Bildungszentrum und der Jugendmigrationsdienst des Internationalen Bundes in Hanau organisieren verschiedene Angebote in der Kindertagesbetreuung, in der Schule und für die Freizeit. Hilfe wird auch beim Übergang von der Schule in den Beruf, während der Ausbildung und im Beruf selbst geleistet. Der Jugendmigrationsdienst bietet neben persönlicher Beratung Aktivitäten in der Gruppe wie Sprach- und Kommunikationstrainings, PC-Kurse oder Orientierungshilfen im Bildungs- und Ausbildungssystem an. Interkulturelle Erziehung ist ein zentraler Auftrag in den Kindertagesstätten. Dazu gehören die Entwicklung demokratischer Grundüberzeugungen, die Ausbildung von Konfliktfähigkeit und Toleranz sowie sprachliche Frühförderung.
Im Rahmen der Migrationsarbeit wird das Angebot durch weitere Kurse ergänzt: Neben sprachlichen Grundkenntnissen werden sprachliche Fertigkeiten für Themen wie Kindererziehung, Kindergarten und Schule, Krankenpflege, Ernährung, Behördengänge oder Konfliktbewältigung vermittelt. Des Weiteren existieren eine sozialpädagogische Familienhilfe sowie Erziehungsberatungsstellen.
