Potenziale entfalten: Bildung für Integration in Hessen

IUBA – Internationale Unternehmen bilden aus

Die Ziele

Das IUBA-Projektteam hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen mit Inhabern nicht-deutscher Herkunft weiter zu erhöhen und neue Chancen für Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen. Gerade Unternehmen, die zum ersten Mal ausbilden, brauchen Unterstützung und sollten möglichst niedrigschwellig an die Ausbildung herangeführt werden. Um die langfristige Erhaltung der geschaffenen Arbeitsplätze zu sichern, werden die gewonnenen Ausbildungsbetriebe über die Neuakquise hinaus betreut. Weiterhin wirbt IUBA bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihren Eltern für die Ausbildung im dualen System. Das alle Bemühungen verbindende Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.


Was das Projekt leistet

Über 3.330 neue Ausbildungsplätze sind durch den Einsatz von IUBA in den vergangenen Jahren bei kleinen und mittleren Unternehmen mit Inhabern nicht-deutscher Herkunft geschaffen worden. Der Großteil davon entstand in Gastronomie und Handel.

Vier Industrie- und Handelskammern beschäftigen für die Dauer des Projekts als sogenannte „Standort-IHK“ je einen Sonderberater bzw. eine Sonderberaterin für Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung. Standort-IHKs sind seit Juli 2008 die IHKs Frankfurt am Main, Darmstadt, Offenbach und Kassel (in Kooperation mit dem Bildungszentrum Kassel), angeschlossen sind die IHKs Fulda, Hanau, Lahn-Dill, Limburg und Wiesbaden. Die Sonderberater/innen sind speziell für die Beratung und Begleitung von ausbildungsinteressierten Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung zuständig. Ein modulares Konzept von Informations- und Akquisebausteinen wird der Bandbreite von Unternehmen und deren unterschiedlichen Interessen gerecht. Dabei werden die strukturellen wirtschaftlichen Gegebenheiten der einzelnen IHK-Bezirke berücksichtigt und regionale Akteure der beruflichen Bildung (z. B. Netzwerke, Migrantenorganisationen, Trägervereine usw.) einbezogen.